DSL Downloadgeschwindigkeit testen
Was versteht man unter Downloadgeschwindigkeit?
Unter der Downloadgeschwindigkeit versteht man die übertragene Datenmenge pro Zeiteinheit. Sie wird in kbit/s gemessen, das heißt, wie viele Kilobit pro Sekunde über das Internet auf den eigenen Computer übertragen werden. Je höher also die Downloadgeschwindigkeit ist, desto schneller werden zum Beispiel Internetseiten aufgebaut. Auch für das Herunterladen größerer Datenmengen, zum Beispiel von Musik oder hoch aufgelösten Fotos, sollte eine Internetverbindung mit hoher Downloadgeschwindigkeit gewählt werden.
Eine gängige DSL-Internetverbindung hat mindestens eine theoretische Downloadgeschwindigkeit von 1000 kbit/s, verschiedene Anbieter bieten auch Anschlüsse mit 18.000 und mehr an. Theoretisch deshalb, weil viele Faktoren Einfluss auf die tatsächlich am Computer ankommende Geschwindigkeit nehmen. Besonders DSL-Verbindungen nutzen einen weitaus größeren Frequenzbereich als herkömmliche Anschlüsse über ISDN oder analoge Telefonleitungen. Dadurch wird die Reichweite des DSL-Signals allerdings stark eingeschränkt und es muss aus diesem Grund bereits direkt an der ersten Ortsvermittlungsstelle verarbeitet werden. Die Entfernung zwischen PC und dieser Vermittlungsstelle beeinflusst deshalb die Datenübertragungsrate, weshalb es passieren kann, dass zwei Nutzer einer gleichschnellen DSL-Verbindung an unterschiedlichen Wohnorten auch über unterschiedliche Downloadgeschwindigkeiten verfügen.
Der Gegenpart zur Downloadgeschwindigkeit ist die Uploadgeschwindigkeit. Mit Ihr wird die übertragene Datenmenge pro Zeiteinheit gemessen, die vom PC ins Internet übertragen wird, zum Beispiel beim Versenden von E-Mails oder dem Hochladen von Fotos und anderen Daten auf eine Website.
